Bares für Rares - Die Trödel-Show mit Horst Lichter Poster

„Bares für Rares“: Händler blamiert sich mit Unkenntnis

Marek Bang  

Die Trödel-Show „Bares für Rares“ ist eine Erfolgsgeschichte, von der Programmplaner normalerweise nur träumen können. Dabei ist die Rezeptur kinderleicht: Man nehme einen beliebten Fernsehkoch, garniere ihn mit sympathischen Händlern und dann kann das Feilschen schon beginnen. Voraussetzung ist natürlich, dass sich die Experten in ihrem Metier gut auskennen. Das klappt allerdings nicht immer.

Ein freundlicher ehemaliger Plattenhändler möchte sich von einem seiner größten Schätze trennen und macht sich auf zu Horst Lichter. Der erkennt den Wert der Ware sofort, schließlich handelt es sich um eine handsignierte Ausgabe von George Harrisons Solo-Album „Thirty Three & 1/3“. Beigelegt ist noch ein Brief mit einer persönlichen Widmung an den Besitzer. Auch der Experte ist begeistert und datiert das in diesem Zustand seltene Stück auf 1500 Euro. Entsprechend zückt Horst Lichter die begehrte Händlerkarte.

Während Waldi und Co. die Schallplatte des ehemaligen „Beatles“-Gitarristen mit dem nötigen Respekt behandeln, offenbart Händler Julian Schmitz-Avila (Foto links) eine peinliche Wissenslücke. Freimütig gibt er zu, George Harrison nicht zu kennen. „Wenn ich wüsste, wer George Harrison war, wäre ich schon weiter“, so sein lapidarer Kommentar. Erst als er von seinen Kollegen den Tip erhält, es handle sich um einen ehemaligen „Beatle“ und damit um einen der berühmtesten Musiker der Welt, geht ihm ein Licht auf. Dennoch bietet er anfänglich nur 200 Euro, wie hier im Video zu sehen ist.

Bist du Schrottsammler oder Antiquitäten-Händler: Teste dein „Bares für Rares“-Wissen

Handsignierte Schallplatte von George Harrison erzielt doch noch stolze Summe

Nach dem Fauxpas, den Julian Schmitz-Avila gekonnt wegzulächeln versucht, kommt doch noch ein für beide Seiten akzeptabler Deal zustande. Händlerin Elke Velten-Tönnies bezahlt die vom Experten zuvor aufgerufene Summe von 1500 Euro und macht damit den Verkäufer glücklich. Er möchte das Geld für einen Städte-Trip mit seiner Frau ausgeben. Wir empfehlen aus gegebenem Anlass eine Reise nach Liverpool oder Hamburg.

News und Stories

Kommentare