Oscars 2003 - Nirgendwo in Chicago mit Nicole Brody

Kino.de Redaktion  

Am Sonntag wurden im Kodak Theater zu Los Angeles zum 75. mal die Academy Awards verliehen. Der Gewinner des Abends war das Musical Chicago, das insgesamt sechsmal aus dem Umschlag gezogen wurde und auch den Oscar als bester Film gewann. Für die größte Überraschung des Abends sorgte Roman Polanski mit seinem Kriegsdrama The Pianist, das in drei wichtigen Kategorien gewann. Hauptdarsteller Adrien Brody wies in der Kategorie bester Darsteller die Favoriten Daniel Day-Lewis und Jack Nicholson in die Schranken, bevor Ronald Harwood für das Drehbuch ausgezeichnet wurde und letztlich Roman Polanski überraschend als bester Regisseur geehrt wurde. Als beste Darstellerin wurde Nicole Kidman für ihre Arbeit in The Hours ausgezeichnet, der trotz neun Nominierungen ansonsten leer ausging. Bei den Nebendarstellern gewannen Chris Cooper (Adaptation.) und Catherine Zeta-Jones (Chicago) die begehrten Trophäen. Als bester ausländischer Film wurde Caroline Links Nirgendwo in Afrika ausgezeichnet. Der Verlierer des Abends sind Martin Scorseses Gangs of New York, die trotz zehn Nominierungen leer ausgingen. Anlässlich der momentanen weltpolitischen Lage, ließen es sich einige Oscar-Gewinner nicht nehmen, Stellung zu beziehen. Am deutlichsten tat dies Michael Moore (Oscar für Bowling for Columbine), der mit dem verbalen Rasenmäher zu Werke ging. Versöhnlichere Töne schlug dagegen The Pianist Star Adrien Brody an, was ihm mit stehenden Ovationen gedankt wurde. Eine ausführliche Liste aller Gewinner findet ihr hier.

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