Kurzer Prozess - Righteous Kill

  1. Ø 3
   2008
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Filmhandlung und Hintergrund

Kurzer Prozess - Righteous Kill: Thriller mit Al Pacino und Robert De Niro als New Yorker Copveteranen auf der Jagd nach einem Serienkiller.

New York City zittert: Ein Serienkiller mordet fleißig – aber ausschließlich Vergewaltiger, Gangster und Dealer, die bislang ungestraft davon kamen. Aus diesem Grund hegen die beiden ermittelnden Cops, die altgedienten Polizisten Turk (Robert De Niro) und Rooster (Al Pacino), durchaus Sympathien für den Rächer. Neue Indizien führen allerdings geradewegs in die eigenen Reihen und Turk gerät in Verdacht, Richter und Henker in einer Person zu sein.

13 Jahre nach „Heat“ stehen die beiden Oscargewinner Robert de Niro und Al Pacino wieder gemeinsam vor der Kamera. Natürlich in einem düsteren Thriller mit Selbstjustiz-Thematik, der den beiden Ikonen viele gemeinsame Szenen schenkt. Im Regiestuhl sorgt Jon Avnet („88 Minutes„) für Spannung.

Turk und Rooster, zwei altgediente Cops in New York, verfolgen die Spuren eines Killers, der eigenmächtig und tödlich das Recht selbst in die Hand nimmt. Als Vergewaltiger, Gangster und Dealer, die die Justiz nicht festsetzen konnte, für ihre Taten bluten müssen, gerät auch Turk in Verdacht. Denn der notorische Hitzkopf spielt im Kampf gegen das Verbrechen zunehmend nach eigenen Regeln.

Turk und Rooster sind zwei altgediente Cops in New York, denen man nichts mehr vormachen kann. Gemeinsam verfolgen sie die Spuren eines Killers, der eigenmächtig und tödlich das Recht selbst in die Hand nimmt. Als Vergewaltiger, Gangster und Dealer, die die Justiz nicht festsetzen konnte, für ihre Taten bluten müssen, gerät auch Turk in Verdacht. Denn der notorische Hitzkopf spielt im Kampf gegen das Verbrechen zunehmend nach eigenen Regeln und passt perfekt ins Schema des Täterprofils.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Gemessen an Michael Manns "Heat" aus dem Jahr 1995 sind die Erwarten, eine weitere Zusammenarbeit von Robert De Niro und Al Pacino betreffend, wohl sehr hoch. Aber mit Erwartungen ist das bekanntlich so eine Sache: Oft werden sie nicht unbedingt erfüllt und manchmal sogar alles andere als das. Wie zum Beispiel in "Kurzer Prozess"!

    Jon Avnet – dessen einsames Regiehighlight wohl „Grüne Tomaten“ aus dem Jahr 1991 sein dürfte – versucht noch nicht einmal mit seinem Polizeifilm etwas Neues zu erzählen. Und das, was er erzählt, ist längst mehr als kalter Kaffee. Spätestens seit „Lethal Weapon“ hat jeder geschnallt, dass Partner bei der Polizei meistens ein Kopp und ein Arsch sind. Wobei natürlich immer einer von beiden die Regeln ernster nimmt als der andere, was bis zu dem äußerst bekannten Spielchen „guter Bulle / böser Bulle“ getrieben werden kann. Hier mimt selbstverständlich Robert De Niro den „Pit Bull auf Crack“ nach seiner üblichen Manier ab.

    Nicht anders als Kollege Al Pacino, dessen Figur natürlich als einzige in der Lage ist, den Pit Bull an der Leine zu halten. Aber die ruhmreichen Zeiten von Travis Bickle („Taxi Driver“, 1976) und Tony Montana („Scarface“, 1983) sind definitiv vorbei und die Verbindung von zwei in die Jahre gekommenen Haudegen und der Rap- / Hip-Hop-Generartion – allen voran 50 Cent als Drogendealer Spider – misslingt.

    Auch die Figuren stellen dauernd fest, dass nichts mehr so ist wie früher. Aber Sätze wie „Früher war dies...“, „Früher war das...“ und „Früher hätten wir den Krankenwagen wieder abbestellt und so einen Typ wie dich einfach verbluten lassen!“ nerven recht schnell und sorgen nicht für das wahrscheinlich erwünschte Schmunzeln im Gesicht des Zuschauers. Galgenhumor ist übrigens ständig ein Thema, funktioniert aber nicht. Es wirkt einfach nur lächerlich, wenn sich zwei Polizisten über das Fabrikat des Riesenflachbildschirms an der Wand streiten, während eine grausam zugerichtete Leiche direkt vor ihnen liegt. Und nein, 50 Cent alias Curtis James Jackson III ist auch nicht wirklich ein begnadeter Schauspieler.

    Zudem ist einfach die komplette Story Mist. Die Wendungen sind vorhersehbar, teilweise schlicht und ergreifend schlecht und am Schluss folgt das so ziemlich unglaubwürdigste Motiv eines Serienkillers der gesamten Filmgeschichte.

    Fazit: Schade, der Thriller "Righteous Kill - Kurzer Prozess" kann wenig überzeugen und so sollte man Robert De Niro und Al Pacino auf keinen Fall in Erinnerung behalten.
  • Jon Avnets Copthriller zeigt routiniertes Revierverhalten, mit Al Pacino und Robert De Niro aber auch außergewöhnliche VIP-Präsenz.

    Mitte der Neunzigerjahre, in Michael Manns Meilenstein „Heat“, waren sie instinktgetriebene Jäger, die auf unterschiedlichen Seiten des Gesetzes Beute machten. Im neuen Film Jon Avnets, der Pacino bereits in „88 Minutes“ in ein Serienmörderszenario mit moralischen Grenzüberschreitungen verwickelte, agieren die Darstellerikonen als echte Partner und im Unterschied zu „Heat“ auch in vielen gemeinsamen Szenen. Als altgediente Cops verfolgen sie die Spur eines Killers, der ausgesuchte Exemplare der Spezies kriminell, gefährlich, doch von der Justiz verschont dauerhaft aus dem Verkehr zieht – vom Vergewaltiger bis hin zum russischen Mafioso. Ins Täterprofil scheint De Niro selbst zu passen. Sowohl in seiner aktuellen Rolle als Hitzkopf Turk, der bereits beim Baseball Amok läuft und auch beim Einsatz oft zum Hulk mutiert, als auch durch seine Vergangenheit als „Taxidriver“, der aus verwandten Motiven die Straßen der Hudson-Metropole säuberte. Zwangsläufig wird er im Drehbuch von Russell Gewirtz, der bereits in seinem Kniffel-Krimi „Inside Man“ mit Zuschauererwartungen spielte, als Hauptverdächtiger eingeführt. Zumindest für einige ungeliebte Cop-Kollegen und alle Hobbyfahnder im Kino, die in diesem Genre wenig Erfahrung haben. „Ich habe 14 Menschen getötet“, beichtet De Niros Cop in die Kamera und eröffnet damit einen Rückblick auf seine Zusammenarbeit mit Partner Pacino und auf den Sündenfall, bei dem De Niro zur Festsetzung eines Kindermörders erstmals die Regeln brach. Pacino ist der humorvolle, gelöste Kontrast zum bewunderten giftigen Partner, der durch seine aggressiven sexuellen Rollenspiele mit Freundin Karen weitere Punkte in der Verdachtsbilanz anhäufen soll.

    Der Plot, in den auch Ermittlungen gegen einen Drogendealer (50 Cent), Kollisionen mit Kollegen und eine Reminiszenz an „Heat“ eingebaut sind, erfindet den Copfilm nicht neu, dient in erster Linie als Spielfeld für die gut harmonierenden Stars, die ihren Veteranenstatus und ihre filmgeschichtliche Vergangenheit ausspielen dürfen. „Kurzer Prozess“ ist weniger ein Leistungstest seiner überschaubar geforderten prominenten Attraktionen, sondern vor allem ein routiniertes Genreangebot für die Fans, die diese klassischen Einzelgänger des Kinos einmal als dynamisches Duo sehen wollen. kob.

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