Verflucht

  1. Ø 3.5
   2004
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Filmhandlung und Hintergrund

Verflucht: Werwolf-Schocker von Wes Craven, der das legendäre Untier durch Los Angeles jagt und dabei drei attraktive Fremde im gemeinsamen Kampf gegen den Fluch vereint.

Ellie (Christina Ricci) ist Talkshowproduzentin und kümmert sich nebenbei um ihren nervigen Bruder Jimmy (Jesse Eisenberg) und ihren beziehungsgestörten Freund Jake. Eines Nachts stoßen Ellie und Jimmy auf dem Mulholland Drive mit dem Wagen von Becky (Shannon Elizabeth) zusammen, bevor alle drei von einem undefinierbaren Biest angegriffen werden. Becky wird zerfleischt, Ellie und Jimmy gebissen. Anschließend scheinen sie sich nach und nach in Werwölfe zu verwandeln, was ihnen tagsüber ungeahnte Kräfte verleiht. Nur die Tötung des Oberwolfs kann sie von dem Fluch befreien.

Nach „Scream“ sind Kultregisseur Wes Craven und Autor Kevin Williamson erneut mit blankem Entsetzen und furchterregenden Horror-Effekten am Werk: Mit einem Werwolf-Schocker, in dem sich eine ganze Reihe von Stars auf die Jagd nach dem legendären, vom Blutrausch getriebenen Untier machen.

Ein Werwolf zieht von unerklärlichem Blutrausch getrieben Nacht für Nacht durch L.A., auf der Suche nach Opfern. Drei Fremde führen die Attacken des Untiers wie von Magie zusammen und zwingt sie zum gemeinsamen Kampf ums Überleben gegen den Werwolf und die verheerende Gefahr seines Fluchs.

Als vor den Augen von Ellie und ihrem Bruder Jimmy ein Werwolf die Jungschauspielerin Becky zerfleischt, beginnt ein nicht enden wollender Alptraum für das Geschwisterpaar. Beide haben von der blutrünstigen Kreatur Kratzer abbekommen und zeigen in der Folge beängstigende Symptome. Dann wird Ellie durch die Mordserie der Bestie mit zwei Mitstreitern zusammengeführt, die schließlich den Kampf gegen den Werwolf aufnehmen. Als klar wird, dass das Monster in Ellies Nähe lebt, steigt die Gefahr ins Unermessliche.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Herzlich willkommen im Gruselkabinett Hollywoods. Eine Welt, in der der Grad zwischen Realität und Fiktion besonders schmal ist und deren goldene Gruselzeiten längst vorbei sind. Hier schafft es nur noch die Kulisse, an vergangene Tage klassischer Horror-Erfolge zu erinnern. Daran anknüpfen kann „Verflucht“ nicht.

    Nach einigen kurzweiligen Schreck-Effekten sind die Karten schnell verteilt und der Film hangelt sich ohne größere Überraschungen durch die vorgegebene Spielfilmlänge. Sehr schnell wird klar, wem im Film welche Rolle zugedacht wurde und wie die Figuren handeln werden. Natürlich darf in diesem Sammelsurium abgekupferter Erinnerung die Frau ohne Unterleib genauso wenig fehlen, wie die spriritistisch begabte Wahrsagerin und ein nächtelang am Himmel hängender Vollmond.

    Grusel- und Splatter-Effekte werden sehr sparsam eingesetzt, was auch daran liegen kann, dass es nur eine stark zensierte Fassung in die deutschen Kinos geschafft hat. Dem Film gelingt es dabei nur selten, ein Gleichgewicht zwischen Horror und Humor zu finden. Damit verfehlt er ein Ziel, dass er sich ganz offensichtlich gesteckt hat. Und so werden die wenigen Opfer die es gibt, sowie der CGI-animierte Werwolf in so absurder Lächerlichkeit präsentiert, dass sie weder für Angst noch für wirkliche Lacher sorgen.

    Wer sich auf einen blutigen Horror-Schocker eingestellt hat, wird enttäuscht das Kino verlassen. Trotzdem ist „Verflucht“ keinesfalls schlecht. In erster Linie sind es wohl Christina Ricci und ihr Kollege Jesse Eisenberg, die für Unterhaltung sorgen, wenn sie wahlweise cool oder sexy ihre animalischen Triebe entdecken und dabei ein klassisches Märchen durchleben.

    Schließlich befinden sich die beiden elternlosen Kinder auf dem dunklen und gefährlichen Weg ins Erwachsenenleben, wobei sie eigene animalische Begierden entdecken und sich schlussendlich auf traditionelle Werte wie Familie und Freundschaft besinnen. Womit wir dann auch bei der – etwas altbackenen - Moral der Geschichte wären.

    Fazit: Ein relativ kurzweiliger, aber nicht besonders spannender Film mit netten Darstellern.
  • Horrorfans horchten auf, als die erneute Zusammenarbeit vom „Scream“-Team Wes Craven und Drehbuchautor Kevin Williamson angekündigt wurde. Doch ihre augenzwinkernde Horrorkomödie um Werwölfe in L.A. wurde vom Reshoot-Fluch befallen, der zu einer langen Verschiebung des Films führte. Ursprünglich mit Mandy Moore und Skeet Ulrich besetzt, sind es nun „Monster“-Girl Christina Ricci und „The Village“-Bewohner Jesse Eisenberg als Geschwisterpaar in Gefahr, die haarige Probleme mit einem bissigen Werwolf bekommen.

    Hollywood ist hinsichtlich Moral und Anstand ein Dschungel, in dem sich metaphorisch viele wilde Tiere tummeln. Dies dient Williamson als Aufhänger für seine satirische „American Werewolf in Hollywood“-Story. Er steigt mit einem für ihn typischen Prolog ein, in dem er eine (relativ) bekannte Schauspielerin (Shannon Elizabeth, schon geübt aus „Scary Movie“) blutig ableben lässt. Sie wird vor den Augen von Ellie (Ricci) und ihrem Bruder Jimmy (Eisenberg) nach einem Autounfall von einem Werwolf zerfleischt. Beide bekommen ebenfalls Kratzwunden ab und werden in der Folge von den üblichen Symptomen befallen. Verlierertyp Jimmy, der in seiner Highschool gehänselt wird, kommen seine neue Power und sexuelle Anziehungskraft wie gerufen. Ellie hingegen, die als TV-Produzentin der Craig-Kilborn-Show (er gibt einen Cameo-Auftritt) tätig ist, ist weniger begeistert. Zumal sie Probleme mit ihrem neuen Boyfriend Jake (Joshua Jackson aus „Scream 2“) hat, der womöglich seinen Ladykiller-Tagen noch nicht abgeschworen hat. Am Eröffnungsabend von Jakes Nachtclub Tinsel (Horrorikonen vom Wolfman hin zu Frankenstein dienen als Dekor) kommt es zum großen Showdown mit dem Ober-Werwolf, dessen Tötung Ellie und Jessie von ihrem Fluch befreien kann.

    Statt der ursprünglich vorgesehenen R-Version, wurde die Teen-freundliche PG-13-Fassung in die Kinos gebracht. Dies schlägt sich in einem teils holprigen Schnitt nieder, als wäre Freddy Krueger höchstpersönlich am Werk gewesen. Überhaupt ist das Gesamtergebnis kaum eine von Cravens Horrorbestleistungen, da sich kaum überzeugende Schockmomente finden und trotz ein paar guter Oneliner und Plottwists das satirische Element die postmoderne Scharfsinnigkeit aus „Scream“-Tagen missen lässt. Auch Makeup-Spezialist Rick Baker, der bereits die bahnbrechenden Effekten von „American Werewolf in London“ kreierte, kann hier kaum mit seinem Klassiker mithalten, da die Werwölfe fast schon wie Faschingskostüme aussehen. Womöglich ist dies auch beabsichtigt, doch zum Unterhaltungswert trägt es wenig bei. ara.

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