„Better Call Saul“ Staffel 4: Erster Trailer erschienen! Ab August endlich auf Netflix!

Kristina Kielblock  

Der Start der vierten Staffel von „Better Call Saul“ bei AMC und Netflix steht bevor! Ab dem sechsten August 2018 startet die Ausstrahlung und ab dem siebten sollten die neuen Folgen dann auch bei Netflix im Stream parat stehen.

Länger als gewöhnlich mussten wir auf die Rückkehr des durchtriebenen Anwalts Jimmy McGill warten, doch jetzt ist es endlich soweit. Während bereits vor einiger Zeit bekanntgegeben wurde, dass die vierte Staffel von „Better Call Saul“ Anfang August starten wird, ist nun auch ein erster Teaser Trailer erschienen, der dieses Datum unterstreicht.

Erster Trailer zu „Better Call Saul“-Staffel 4

„Better Call Saul“ Staffel 4 hat endlich einen Starttermin

Alles war bisher immer genau im gewohnten Zeitplan: Der Online-Streaming-Anbieter Netflix hat sein „Breaking Bad“-Prequel um den windigen Anwalt Saul Goodman aka. James McGill (Bob Odenkirk) pünktlich zum Frühjahr jeden Jahres in Deutschland herausgebracht. Seit 2015 kamen immer von Mitte Februar bis Mitte April die neuen 10 Episoden einer Staffel im Wochentakt online, wobei Netflix den Release in Deutschland nur jeweils einen Tag nach dem US-Start auf dem TV-Sender AMC taktete.

Wenn es nach Netflix ginge, würde dies sicher auch so bleiben, aber AMC hat diesmal anders entschieden: Wie Deadline berichtet sollte die nächste Staffel nicht im Frühjahr erscheinen, sondern frühestens im September 2018. Nun wird es doch schon der 06. August 2018! Es bleibt weiterhin dabei, dass Netflix die Folgen einen Tag später online stellt. Für Deutschland gilt also: Ab Dienstag, den 07. August 2018 einschalten! In unseren anderen Artikeln könnt ihr die besten Serien auf Netflix und die Netflix-Neuerscheinungen finden.

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Ist Chuck am Leben oder nicht?

Das Ende der dritten Staffel gibt flammende Hinweise auf das Ableben von Chuck (Michael McKeen). Das Netz ist in dieser Frage aber gespalten, denn einige Fans gehen davon aus, dass er zurückkehrt. Wir wissen es auch, weisen aber an dieser Stelle darauf hin, dass McKeen bei Imdb – im Gegensatz zu anderen Darstellern – nur bis 2017 als Cast-Mitglied geführt wird. Lassen wir uns überraschen!

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Anders als bei Fortsetzungen (oder Spin-offs als Fortsetzungen) liegt die Endlichkeit in der Natur des Prequels. „Better Call Saul“ kann nicht für immer fortlaufen, ohne die Mutterserie „Breaking Bad“ zeitlich zu kreuzen. Dann natürlich könnte man sich höchstens vorstellen, dass Folgestaffeln von „Better Call Saul“ zeitlich parallel zu „Breaking Bad“ weiterlaufen und die bereits bekannte Geschichte aus Sauls Blickwinkel und als Nebenhandlung eines neuen Haupterzählstrangs aufgreift.

So hängen „Better Call Saul“ und „Breaking Bad“ zusammen:

In Staffel 1 befand sich das Spinoff um die Vergangenheit und den beruflichen Werdegang des fadenscheinigen Anwalts Saul jedenfalls noch sechs Jahre vor dem Zusammentreffen mit „BB“-Hauptfigur Walter White (Bryan Cranston) – genug Zeit für mindestens sechs Staffeln „BCS“! Allerdings heißt das leider auch, dass wir noch einige Zeit von einem Wiedersehen mit Walter White entfernt sind.

Bryan Cranston wäre von seiner Seite aus jedenfalls allzeit bereit für einen Gastauftritt, wie er Screenrant im Interview bestätigte: „…I would do it in a second. If Vince wanted me to be on the show, I’d be on the show.“ („Ich würde es sofort machen. Wenn Vince mich in der Serie wollte, würde ich einsteigen.“). Theorien, wie es weitergehen könnte, dürfen jetzt als eifrig geschmiedet werden. Welcher „Breaking Bad“-Charakter wird nach Gustavo Fring (Giancarlo Esposito) das Spin-Off beehren?
 

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Noch hat der Serienschöpfer Vince Gilligan selbst keine Details zu Inhalt, Handlung oder Besetzung von „Better Call Saul“ Staffel 4 bekannt gegeben und sich auch noch nicht dazu geäußert, über wie viele Staffeln sich die gelungene Spinoff-Serie ziehen soll. Dies wird nicht zuletzt von den Einschaltquoten beim Heimatsender AMC in den USA abhängen. 

Dass die Serie noch eine weitere Staffel bekommt, ist keine große Überraschung. Die Resonanz der Fans ist immer noch gut und die Qualität der neuen Folgen überzeugend. Die ungewöhnlich lange Zeitspanne bis zur Verkündung der Verlängerung hatte daher auch nichts mit einem eventuellen Zögern der Verantwortlichen zu tun, sondern lag an strukturellen Veränderungen bei AMC und Sony Pictures Television. AMC-Chef Charlie Collier hat betont, wie sehr sie „Better Call Saul“ schätzen und die Künstler für ihre Arbeit respektieren und bewundern.

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