Cliff Curtis

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Leben & Werk

Neuseeländischer Schauspieler und Produzent. In seiner neuseeländischen Heimat als Bühnen-, TV- und Filmstar gefragt, ist Cliff Curtis als vielseitiger Charakterdarsteller im Hollywood-Kino in der Nachfolge von Anthony Quinn der Mann für viele Ethnien. Curtis hat Araber, Kolumbianer, Mexikaner, Tschechen, Russen und Spanier verkörpert, mehrfach illegale osteuropäische Einwanderer, aber auch Männer der Justiz. In Roland Emmerichs Fantasy-Blockbuster „10.000 BC“ (2007) ist er der Jäger Tic’Tic, der mit seinem besten Freund D’leh sein versklavtes Volk befreit und dafür stirbt. Curtis‘ beste Rolle ist die des zur internationalen Besatzung des Raumschiffs Icarus II gehörenden Astronauten Searle in Danny Boyles SF-Meisterwerk „Sunshine“ (2006). 2008 steht er an der Seite von Harrison Ford, Sean Penn und Ashley Judd in Wayne Kramers L.A.-Panorama „Crossing Over“ als illegaler Einwanderer Hamid vor der Kamera.

Cliff Curtis wurde 1968 in Rotorua als Nachfahre eines Maori geboren und wurde an der New Zealand Drama School und am Teatro Dmitri Scuola in der Schweiz ausgebildet. Einer TV-Rolle 1991 folgte 1993 sein Filmdebüt als Mana in Jane Campions Welterfolg „Das Piano“ und 1994 die Rolle des jugendlichen Vergewaltigers in Lee Tamahoris Maori-Sozialdrama „Die letzte Kriegerin„. Bereits 1993 gewann Curtis für die Rolle des Glücksritters in „Desperate Remedies“ den New Zealand Film and TV Award, mit dem er zwei weitere Male ausgezeichnet wurde: 2000 für die Komödie „Jubilee“ und 2003 für das dramatische Märchen „Whale Rider„, wo er Porourangi, den Vater der Titelheldin Paikea spielt.

Seine erste Hollywood-Rolle nahm Curtis als Krieger vom unterdrückten Stamm der Kurzohren auf der Osterinsel im Abenteuerfilm „Rapa Nui“ (1994) an. Es folgten TV-Gastrollen (zwei Folgen „Hercules“ mit Kevin Sorbo, 1994/95), Genrefilme wie die Horror-Actionfilme „Octalus“ und „Virus“ und 1999 die Irak-Krieg-Satire „Three Kings“ mit George Clooney und Mark Wahlberg. Curtis ist Drogendealer in Martin ScorsesesBringing Out the Dead„, „Blow“ (mit Johnny Depp), Terrorist in „Collateral Damage“ (mit Arnold Schwarzenegger), Latino im Cop-Thriller „Training Day“ (mit Denzel Washington) und im John-Grisham-Justiz-Thriller „Das Urteil“. In Michael Manns Politthriller „Insider“ (1999) verkörpert er den Scheich, der von Al Pacino interviewt wird. In Vicent Wards „River Queen“ (2005), der vom Krieg der Maori gegen die britischen Besatzer erzählt, ist Curtis Sohn eines Maori-Häuptlings.

Curtis ist illegaler Einwanderer in der Mini-Serie „Traffic“ (2004), spanischer Conquistador Capitan Ariel in Darren Aronofskys Fantasy-Epos „The Fountain“ (2006, mit Hugh Jackman) und Police Detective in zwei Filmen mit dem Titel „Fracture“: 2004 und 2007 („Das perfekte Verbrechen“; mit Anthony Hopkins). In „Stirb langsam 0.4“ (mit Bruce Willis) ist er Chef der Staatsanwaltschaft von New York.

Curtis produzierte 2006 den Kurzfilm „Hawaikii“ und 2007 die neuseeländische Komödie „Eagle vs. Shark“, die vier Independent-Preise gewann.

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